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Naturmedizinischer Wirkstoff Kermesbeere

Phytolacca americana

Familie: Kermesbeerengewächse (Phytolaccaceae)

Der Gattungsname Phytolacca ist aus dem griechischen phyton (Pflanze) und dem italienischen lacca (Lack) zusammengesetzt und bezieht sich auf die Früchte. Auch der deutsche Name bezieht sich auf die Fruchtfarbe: Kermes stammt von dem arabischen Wort für „Rot”.
Die giftige Kermesbeere ist eine ca. 2 Meter hohe Staude, die durch ihre eigenwilligen Fruchtstände auffällt: hängende Trauben mit purpurnen bis schwarzvioletten, zehnrippigen, beerenartigen Früchten.
Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika, ist im Mittelmeerraum jedoch verwildert und wird europaweit kultiviert.
In Südeuropa wurde der Beerensaft zum Färben von Süßwaren und Wein verwendet.
Melkerinnen schätzten den Einsatz von Kermesbeeren äußerlich bei Verhärtungen des Euters.
Sowohl Kraut als auch Beeren spielten in der traditionellen amerikanischen Volksheilkunde zur Behandlung von Hautentzündungen, Wunden und Rheuma eine Rolle. Die Wurzeln fanden Einsatz bei Regelbeschwerden, Verdauungsstörungen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, auch als Brech- und Abführmittel und sogar in der Behandlung von Krebserkrankungen.Wegen der Giftigkeit kann Phytolacca seine Heilwirkung erst optimal und nebenwirkungsfrei entfalten, wenn es homöopathisch zur Arznei aufbereitet, also potenziert und damit stark verdünnt worden ist.

Homöopathische Anwendung von Kermesbeere

die Fließende unterstützt bei:

  • Schleimhautentzündungen, Schnupfen
  • hochfieberhaften Infekten
  • Lymphknotenschwellungen
  • Mandelentzündungen
  • rheumatischen Schmerzen

Der sprechende Wirkstoffkompass

Erfahren Sie mehr zur Kermesbeere in einem kurzen Clip mit Arzt und Apotheker Dr. Peter Reinhard.

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Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Wirkstoff-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen von Arzneimitteln.