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Verdauungsbeschwerden – die Verdauung unterstützen und Blähungen natürlich lindern

Was ist schwer verdaulich und warum?

Zu große, fetthaltige Mahlzeiten überfordern den oberen Teil des Verdauungsapparates. Es gibt einfach nicht genug Kapazitäten und der Verdauungssaft aus dem Pankreas reicht zum Aufspalten in die Einzelbestandteile nicht aus. Die Folge: noch unverdaute Nährstoffe gelangen in den Dickdarm. Die Bakterien der Dickdarmflora bilden bei deren Abbau große Mengen an Gas.

Das gleiche Phänomen tritt auf, wenn Lebensmittel verzehrt werden, die für den Menschen unverdauliche Bestandteile enthalten -  z. B. Hülsenfrüchte, Kohlarten und Zwiebeln.

Durch Getränke mit Kohlensäure und aufgeschlagene Speisen werden Gase direkt zugeführt. Hinzu kommt die Luft, die während des Essens, Trinkens und Sprechens geschluckt wird. Die Gefahr ist in Stress-Situationen besonders groß.

Die Folgen von zu viel Gas im Magen:

  • Sodbrennen
  • Aufstoßen
  • Völlegefühl

Die Folgen von zu viel Gas im Darm:

  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Krämpfe

Dieses Phänomen wird durch bewegungsarmes Sitzen noch verstärkt.

Auch die körperliche Gesundheit in ihrer Gesamtheit, insbesondere das seelische Gleichgewicht, hat einen Effekt auf die Verdauung, weil diese zum Teil vom Nervensystem gesteuert wird. Auch deshalb sind Verdauungsbeschwerden in unseren stressigen Zeiten sehr verbreitet: Der angespannte Körper konzentriert sich auf andere Funktionen und vernachlässigt die Verdauung.

Weitere TIPPS

  • Entspannt und in Ruhe zu essen
  • Stress vermeiden
  • lieber kleine Mahlzeiten
  • nicht vor dem Schlafen viel Essen
  • blähende Speisen und Getränke vermeiden: Hülsenfrüchte, Kohlarten Zwiebeln, aufgeschlagene Desserts und kohlensäurehaltige Getränke
  • den Bauch leicht im Uhrzeigersinn massieren
  • Wärme zuführen, beispielsweise durch eine Wärmflasche