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Naturmedizinischer Wirkstoff Sumpfporst

Ledum palustre

Familie: Heidekrautgewächse (Ericaceae)

"Ledum" kommt vom griechischen "ledon" (Wollstoff) wegen der woll-filzigen Blätter. "Palustre" hat seinen Ursprung im lateinischen palus (Sumpf), weil der Sumpfporst in den Hochmooren Nordamerikas, -europas und -asiens vorkommt. Die Blätter wurden wegen des durchdringenden Geruchs früher als Motten- und Wanzenmittel verwendet. Auch als Bierzusatz wurde der Sumpfporst verwendet: Seine berauschende Wirkung soll Ursache der sprichwörtlichen "Berserkerwut" der Wikinger gewesen sein. Heute weiß man, dass Ledum palustre eine Heilwirkung entfaltet, wenn es homöopathisch zur Arznei aufbereitet, also potenziert und damit stark verdünnt worden ist.

Homöopathische Anwendung von Sumpfporst

das Gicht-Mittel unterstützt bei:

  • Gicht
  • Rheuma - insbesondere der kleinen Gelenke
  • Nervenschmerzen
  • innerer Kälte mit Abneigung gegen Bettwärme

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Wirkstoff-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen von Arzneimitteln.