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Naturmedizinischer Wirkstoff Schöllkraut

Chelidonium majus

Familie: Mohngewächse (Papaveraceae)

Der Name Chelidonium entstammt dem griechischen Chelidon (Schwalbe). Vermutlich kommt das daher, dass die Pflanze beim Eintreffen der Schwalben (Anfang Mai) zu blühen beginnt. Die deutsche Bezeichnung „Schöllkraut” entstand wohl aus diesem Chelidonium. Das Schöllkraut ist in Europa und Asien weit verbreitet – v. a. an Hecken- und Wegrändern. Die 50 bis 70 cm hohe Pflanze ist mehrjährig. Besonders charakteristisch ist der kräftig gelbe Milchsaft, der beim Abbrechen des Stängels austritt. Volkstümlich dient der frische Milchsaft zur Behandlung von Warzen, Hornhaut und Hühneraugen. Die Pflanze ist schon seit dem Altertum für ihre Heilkräfte bekannt.
Sie beziehen sich seit jeher insbesondere auf Leber und Galle.

Homöopathische Anwendung von Schöllkraut

das Himmelsgeschenk unterstützt bei:

  • Antriebslosigkeit
  • Leber- und Galle-Funktionsstörungen
  • Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung
  • juckender, trockener Haut

Der sprechende Wirkstoffkompass

Erfahren Sie mehr zum Schöllkraut in einem kurzen Clip mit Arzt und Apotheker Dr. Peter Reinhard.

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Wirkstoff-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen von Arzneimitteln.