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Naturmedizinischer Wirkstoff Flussschwamm

Badiaga (Spongilla fluviatilis)

Familie: Süßwasserschwämme (Spongillidae)

Zu den Süßwasserschwämmen (Spongillidae) zählen circa 170 bis 200 Arten. Im homöopathischen Arzneibuch werden aber nur zwei Arten und zwar Spongilla lacustris und Spongilla fluviatilis als Ausgansstoff für die Herstellung des Homöopathikums Badiaga genannt.

Süßwasserschwämme (Spongillidae) sind eine eigene Familie aus dem Tierstamm der Schwämme.
Die Süßwasserschwämme siedeln sich an festen Substraten wie Steinen oder Wurzeln an. Einmal angesiedelt sind sie zu keiner Ortsveränderung mehr fähig. Sie bevorzugen halbschattige Standorte von Seen und Flüssen.
Die Schwämme sind sogenannte Strudler, das heißt sie sind drauf angewiesen, dass die Wasserströmung ihnen fortlaufend Nahrungspartikel und Sauerstoff heranträgt. Ihre Vermehrung geschieht vornehmlich durch die vegetative Vermehrung. Die Tiere Überwintern in nur 2 mm großen Überwinterungsstadien, diese kugeligen rot-gelben Winterstadien enthalten Stammzellen. Im Frühjahr verlassen die Zellen diese Kapseln und bilden dann einen neuen Schwamm.

Die Schwämme werden im Herbst für medizinische Zwecke gesammelt, dann werden sie getrocknet, zumeist pulverisiert und daraus wird dann die homöopathische Zubereitung hergestellt.

Badiaga, wird homöopathisch aufbereitet, als Schilddrüsen-Mittel eingesetzt, es reguliert die Schilddrüsenfunktion bei Jodmangel, Schilddrüsenschwellungen, Schilddrüsen-Funktionsstörungen und verhärteten Lymphdrüsen.

Homöopathische Anwendung von Flussschwamm

das Schilddrüsen-Mittel reguliert Schilddrüsenfunktion bei:

  • Jodmangel
  • Schilddrüsenschwellungen
  • Schilddrüsen-Funktionsstörungen

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Wirkstoff-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen von Arzneimitteln.