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Naturmedizinischer Wirkstoff Berglorbeer

Kalmia latifolia

Der schwedische Botaniker Peter Kalm (1715-1779) war Namensgeber für die Pflanzengattung Kalmia.
Der Namenszusatz latifolia bedeutet breitblätterig. Der Berglorbeer ist immergrün, gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und wird bis zu 70 cm hoch. Er ist im östlichen Nordamerika beheimatet und bevorzugt dort steinige, kahle Hügel in Wassernähe. Der Berglorbeer blüht von Mai bis Juni und bildet dabei wunderschöne, zarte, porzellanartige Blüten, die von rosa-rot bis hin zu weiß reichen. Die Staubgefäße sind meist etwas dunkler, was zu einem geschmackvollen Kontrast führt.

In der Homöopathie ist der Berglorbeer ein wichtiges Mittel bei Herzerkrankungen. Kalmia wurde von C. Hering (1800-1880) einem deutsch-amerikanischen Arzt in die Homöopathie eingeführt.
Er schrieb: „Es gibt nur wenige Mittel im Arzneischatze, die eine solche Herrschaft über den Puls haben und so entschieden die zu schnellen Herzschläge wohlthuend mildern als Kalmia“.

Seine Anwendung findet der Berglorbeer, in homöopathischer Anwendung, auch heute noch bei entzündlichen Herzerkrankungen, Herzerkrankungen im Zusammenhang mit rheumatischen Entzündungen und Schmerzen in der Herzgegend.

Homöopathische Anwendung von Berglorbeer

der Herzschutz unterstützt bei:

  • entzündlichen Herzerkrankungen
  • Herzerkrankungen im Zusammenhang mit rheumatischen Entzündungen
  • Schmerzen in der Herzgegend

Der sprechende Wirkstoffkompass

Erfahren Sie mehr zum Berglorbeer in einem kurzen Clip mit Arzt und Apotheker Dr. Peter Reinhard.

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Wirkstoff-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen von Arzneimitteln.