Mit Freunden teilen

Halsschmerzen kennt wohl jeder. Oft ist dieses unangenehme Kratzen eines der ersten Symptome einer sich anbahnenden Erkältung bzw. Unterkühlung. Meist verschwinden die Schmerzen dann im Zuge des Krankheitsverlaufs von selbst. Manchmal sind die Halsschmerzen aber auch so stark, dass sie alle anderen Symptome überdecken. Dann ist Schmerz-Linderung nötig.

Nicht immer tritt Halsschmerz nur im Zuge eines Infektes auf. Ursache können auch reizende Stoffe sein, die geschluckt oder eingeatmet werden und die Schleimhäute so trocken machen und schädigen, dass sie brennen und zu starken Schmerzen führen. Solche Stoffe müssen natürlich unbedingt gemieden werden.

Warum treten Halsschmerzen bei einer Erkältung auf?

Meistens ist das Kratzen im Hals das erste Anzeichen einer beginnenden Erkältung. Wie kommt das? Mund und Nase sind die Eintrittspforten der meisten Krankheitserreger in unseren Körper. Deshalb ist im Halsbereich ein regelrechter Abwehrring stationiert, der alle Stoffe, die auf diesem Weg eindringen, überprüft und potentiell gefährliche Erreger sofort bekämpft, damit sie keinen weiteren Schaden anrichten können. Halsschmerzen sind also immer ein Zeichen der Abwehrreaktion im Bereich dieser Eintrittspforte. Damit verbunden ist oft eine Schwellung und Entzündung im Hals- und Rachen-Bereich mit Heiserkeit und brennenden Schmerzen.

Was sind die Mandeln eigentlich?

Dieser Abwehrring im Hals wird gebildet von den Mandeln und den Schleimhäuten, in denen besonders viele Abwehrzellen stationiert sind. Die Mandeln werden auch als Tonsillen bezeichnet. Der Mensch hat Zungenmandel, Rachenmandel und die paarigen Gaumenmandeln. Dabei handelt es sich um Organe des Lymphsystems. Genauso, wie in den Lymphknoten, sind auch in den Mandeln besonders viele Abwehrzellen stationiert. Sie werden beim ersten Kontakt mit einem Krankheitserreger aktiv und vermehren sich. Außerdem informieren sie andere Komponenten des Immunsystems, damit gezielte Abwehrmechanismen aktiviert werden können.

Was ist eine Angina?

Der Begriff Angina kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Enge. Der Arzt spricht von einer Angina tonsillaris, wenn die Mandeln und die Schleimhäute im Halsbereich so entzündet sind, dass sie angeschwollen sind und das Gefühl von Enge entsteht. Es handelt sich also um eine Mandelentzündung. Oft ist so eine Angina mit richtigen Schmerzen und vor allem mit heftigen Schluckbeschwerden und Heiserkeit verbunden. Im Zuge einer Erkältung greift die Entzündung meist auch auf die anderen Schleimhäute über: Der Schnupfen ist da und oft geht’s dann weiter die Atemwege nach unten, eine Bronchitis entsteht. Eine Angina kann genauso im Sommer auftreten wie im Winter. Förderlich für die Entstehung ist nicht nur kalte Luft, sondern vor allem trockene Luft, denn die trocknet auch die Schleimhäute aus und macht sie so weniger abwehrbereit.

Wann sind Halsschmerzen bakteriell bedingt, wann viral?

Meistens sind es Viren, die eine Erkältung auslösen. Da im Zuge der Abwehrreaktion die schützenden Schleimhäute oft geschädigt sind, haben später auch andere Krankheitserreger bessere Chancen, das Abwehrsystem zu überlisten und Fuß zu fassen. Deshalb kann es sein, dass sich auf den ursprünglich viralen Infekt noch eine bakterielle Infektion „draufsetzt“. Man spricht dann von einer bakteriellen Superinfektion.

Wann muss man Antibiotika einnehmen?

Während gegen die Viren Antibiotika nicht helfen, kann es sein, dass bei einer bakteriellen Superinfektion doch Antibiotika zum Einsatz kommen müssen, um die Bakterien im Schach zu halten. Ein Arzt muss also zunächst abklären, ob es sich überhaupt um eine bakterielle Infektion handelt und dann entscheiden, ob Antibiotika eingenommen werden müssen. Suchen Sie deshalb bei einer ungewöhnlich starken und langwierigen Erkältung immer einen Arzt auf. Besonders wichtig ist ein Arztbesuch dann, wenn das Fieber sehr hoch ist und Hals-Enge und Schluckbeschwerden zunehmen.

Mit Homöopathie gegen Halsschmerzen

Ein gutes homöopathisches Mittel gegen Halsschmerzen greift in verschiedenen Stadien an.
Es:

  • unterstützt die Abwehrreaktion
  • lindert Entzündung, Schwellung und Schmerz
  • verkürzt die Beschwerdedauer

Tonsillopas® Tropfen ist eine homöopathische Arznei bei Entzündungen des Rachenraumes mit 6 Inhaltsstoffen. Diese 6-fache Kraft des homöopathischen Mittels unterstützt bei verschiedenen Entzündungen des Mund- und Rachenraumes. So kann es auch begleitend bei Zahnfleischentzündung, Aphten und Mandelentzündung zum Einsatz kommen. Es ist schon für Kinder ab 1 Jahr geeignet, kann aber auch Erwachsene unterstützen.

Weitere Tipps bei Halsschmerzen

  • gurgeln Sie mit Kamillen-, Thymian- oder Salbeitee
  • halten Sie sich und besonders den Hals mit einem Schal warm
  • legen Sie sich einen wohltuenden Topfen-Wickel um den Hals
  • nutzen Sie die Lymphdiaral® Drainagesalbe für einen Salben-Wickel
  • Wenn Sie jedoch Lust auf kalte Getränke haben, können Sie dem Bedürfnis ruhig nachgehen: Kälte ist ja gut bei Entzündungen, wenn Ihnen ansonsten richtig warm ist.