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Naturmedizinischer Wirkstoff Rizinusöl

Oleum ricini

"Ricinus" leitet sich ab von der lateinischen Bezeichnung für die Zecke, weil die Samen an eine vollgesogene Zecke erinnern. Der deutsche Name Wunderbaum kommt vermutlich daher, dass das Wachstum unter Idealbedingungen extrem stark ist: Die giftige Pflanze kann innerhalb von 4 Monaten 5 Meter hoch werden. Das Rizinusöl wird aus den Samen gewonnen. Es diente volksmedizinisch als Abführ- und Wurmmittel, aber auch als Brennöl. Heute weiß man, dass das Rizinusöl eine sanfte Heilwirkung entfalten kann, wenn es homöopathisch zur Arznei aufbereitet, also potenziert und damit stark verdünnt worden ist.

Homöopathische Anwendung von Rizinusöl

das Abführ-Öl unterstützt bei:

  • Verstopfung
  • Brechreiz
  • Sodbrennen

Der sprechende Wirkstoffkompass

Erfahren Sie mehr zum Rizinusöl in einem kurzen Clip mit Arzt und Apotheker Dr. Peter Reinhard.

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Wirkstoff-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen von Arzneimitteln.