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Naturmedizinischer Wirkstoff Magnesium

Magnesium (Mg) ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 12 im Periodensystem der Elemente. Es ist eines der zehn häufigsten Elemente der Erdkruste und für alle Organismen ein lebenswichtiger Mineralstoff. Sowohl Pflanzen als auch Tiere und wir Menschen müssen es über die Nahrung bzw. Düngung zuführen. Lebewesen können es nicht selbst herstellen, sondern nutzen direkt oder indirekt das Magnesium, welches in der Erdkruste vorhanden ist.

Woher kommt der Name?

Magnes aus der griechischen Mythologie scheint der Namensgeber vieler Begriffe rund um Magnet, Magnesia (Stadt in der heutigen Türkei und Magnesiumoxid) und auch Magnesium zu sein. Sir Humphry Davy war 1808 der erste, dem die Herstellung von reinem Magnesium gelang. Er nannte das neue Metall, das er aus Magnesia (Magnesiumoxid) gewonnen hatte, zunächst Magnium. Erst später setzte sich für dieses Element der heutige Name durch.

Welche Bedeutung hat der Mineralstoff in unserem Körper?

Magnesium ist nach Calcium, Kalium und Natrium das vierthäufigste Kation im Körper des Menschen. Etwa 25 g sind im Körper eines Erwachsenen gespeichert. 60 % davon befinden sich im Skelett, 30 % in der Muskulatur und nur etwa 1 % ist im Blut und in der Gewebe-Flüssigkeit zu finden. Es ist an circa 300 Enzym-Reaktionen in unserem Körper beteiligt.

Schaut man sich die vielfältigen Aufgaben des Mineralstoffs im Körper des Menschen an, wird schnell deutlich: Ein Magnesiummangel hätte weitreichende Folgen!

Welche Aufgaben und Wirkungen hat Magnesium im menschlichen Körper?

Der Mineralstoff spielt eine wichtige Rolle als Enzymaktivator. Viele allgemeine Stoffwechselprozesse sind deshalb von ihm abhängig. Dazu gehört die Energie-Bereitstellung für die Zellen, die Zellteilung, die Produktion von Enzymen, Signalstoffen und sonstigen körpereigenen Verbindungen, die verschiedene Körperfunktionen gewährleisten.

Außerdem ist Mg für die Mineralisierung der Knochen, die Muskelkontraktion und die Informationsübertragung zwischen Nerven und Muskulatur wichtig.

Eine umfassende Liste der Funktionen finden Sie am Ende des Kapitels.

Wieviel Magnesium brauchen wir?

Die empfohlene Tagesdosis von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Magnesiumzufuhr liegt zwischen 300 mg und 400 mg. Man geht davon aus, dass diese Menge nötig ist, um einem Mangel vorzubeugen. Männer haben einen höheren Bedarf als Frauen. Jugendliche brauchen mehr als ältere Menschen. Wenn durch die Nahrung nicht ausreichend Mg zugeführt wird, kann die ergänzende Einnahme von Magnesium-Präparaten in Form von Kapseln, Tabletten, Brausetabletten oder Trinkgranulat erfolgen. 

Es stehen sowohl Nahrungsergänzungsmittel als auch Medikamente zur Verfügung. Magnesium ist darin nie als reine Substanz enthalten, sondern immer als Salz. Das heißt, es handelt sich immer um eine Magnesiumverbindung. Zum Einsatz kommen beispielsweise Citrate, Gluconate, Aspartate und Carbonate. Die empfohlenen Tagesdosen der magnesiumhaltigen Arzneimittel richten sich nach der Ursache der Anwendung. Meist werden vom Arzt 100 mg bis 400 mg pro Tag verordnet. Aber nur ein Teil dieser Menge wird auch wirklich im Darm resorbiert. Der Rest wird einfach wieder über den Stuhl ausgeschieden.

Kann man Magnesium überdosieren? Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Tatsächlich ist das möglich. Überdosierung kann zu Müdigkeit und Pulsverlangsamung führen. Da Magnesium auch abführend wirkt, gehört Durchfall zu den möglichen Nebenwirkungen einer ergänzenden Magnesiumeinnahme. Die chemische Verbindung Magnesiumsulfat ist auch unter dem Namen Bittersalz bekannt und war früher als Abführmittel gebräuchlich.

Bei Nierenfunktionsstörungen und bestimmten Formen von Herzrhythmusstörungen sollte man kein zusätzliches Magnesium einnehmen – besprechen Sie das deshalb immer mit Ihrem Arzt.

Wie häufig kommt Magnesiummangel vor?

Diese Frage kann gar nicht so leicht beantwortet werden. Manche Wissenschaftler meinen, dass ein wirklicher Mangel höchst selten auftritt. Andere gehen davon aus, dass fast alle Zivilisationskrankheiten auch mit einem Magnesiummangel einhergehen.

Aus neueren Studien weiß man: Eine geringe Magnesiumaufnahme geht oft einher mit einem verstärkten Auftreten von hohem Blutdruck, metabolischem Syndrom, Diabetes Typ 2 und dem Risiko für einen Schlaganfall. Das sollte Grund genug sein, auf die Magnesiumversorgung zu achten!

Welche Symptome können bei einem Magnesiummangel auftreten?

Wenn man von Magnesium-Mangel hört, denkt man zunächst an Muskelkrämpfe. Deswegen gilt dieser essentielle Mineralstoff auch in erster Linie als Krampf-Mittel. Wegen der Vielfalt an Funktionen kann sich der Magnesiummangel aber auch durch andere Symptome bemerkbar machen. Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Müdigkeit und Schwächegefühl können auftreten. Möglich sind aber auch Kopfschmerzen und Herzrhythmusstörungen

Wie kann man einem Magnesiummangel vorbeugen?

Um einem Magnesiummangel vorzubeugen, sollte man auf eine ausgewogene und magnesiumreiche Ernährung achten. Hilfreich ist die Verwendung von frischen Zutaten und Vollkornprodukten. Vollkornprodukte, Nüsse und Körner sind besonders wichtig, weil gerade in den Schalen der Körner viele Mineralien enthalten sind, die beim Ausmahlen verloren gehen. Das heißt: lieber Vollkornbrot statt Weißmehl-Produkte und lieber Vollkorn-Reis als weißen Reis.

Welche Lebensmittel enthalten Magnesium?

Der Mineralstoff ist in allen Lebensmitteln und im Trinkwasser enthalten, aber natürlich in unterschiedlichen Mengen. Besonders reich sind magnesiumreiche Mineralwässer, Vollkornprodukte wie Weizenkleie, Kürbiskerne, Cashewkerne, Bananen und Zartbitterschokolade.

In welchen Situationen ist der Magnesiumbedarf besonders hoch?

Viele Lebenssituationen gehen mit einem erhöhten Bedarf einher.
Dazu gehören:

  • Sport
  • Stress
  • Erkrankungen wie Diabetes, Durchfall, chronische Darmentzündungen
  • Schwangerschaft
  • Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Abführmittel, Kortikoide, Diuretika)
  • Diäten

Welche Wirkungen hat Magnesium?

Das Anti-Stress Mineral dient …

  • zur Entspannung der Muskeln
  • zur Reduktion von Müdigkeit
  • zum Erhalt der Knochengesundheit
  • zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit von Herz und Muskeln
  • einer gesunden Nervenfunktion
  • zur Unterstützung der Stoffwechselfunktionen

Magnesium trägt bei zum/zur …

  • Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
  • Elektrolytgleichgewicht
  • normalen Energiestoffwechsel
  • normalen Funktion des Nervensystems
  • normalen Muskelfunktion
  • normalen Eiweißsynthese
  • normalen Funktion der Psyche
  • Erhaltung normaler Knochen
  • Erhaltung normaler Zähne

  • Magnesium hat außerdem eine wichtige Funktion bei der Zellteilung

Unter den Pascoe-Produkten sind die Basentabs pH-balance Pascoe der Magnesium-Lieferant. So tragen sie zu einem gesunden Energiehaushalt und zur Muskel- und Knochengesundheit bei.

Bitte beachten Sie: Alles, was die Gesundheit unterstützen kann, kann ihr auch schaden. Häufig ist das eine Frage der Dosis oder der Verträglichkeit mit anderen Arzneimitteln und möglicherweise bestehenden Grunderkrankungen. Dieses Wirkstoff-Porträt nennt nicht alle Eigenschaften, die bei der arzneilichen Anwendung beachtet werden müssen. Lassen Sie sich daher über mögliche Neben- und Wechselwirkungen von Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten und lesen Sie die Packungsbeilagen von Arzneimitteln.